Reiseziele · 8. Mai 2026 · 7 Min. Lesezeit
Tromso: Wo übernachten (Zentrum oder Nordlicht)
Die besten Viertel in Tromso, im arktischen Norwegen: das Sentrum, Tromsdalen und Hutten fürs Nordlicht, mit Richtpreisen und Reisezeit.

Tromso ist die Hauptstadt des arktischen Norwegen, eine kleine Stadt aus bunten Häusern auf einer Insel, eingezwangt zwischen Bergen und Meer, hunderte Kilometer jenseits des Polarkreises. Man kommt für zwei gegensatzliche Schauspiele: das Nordlicht, das im Winter am dunklen Himmel tanzt, und die Mitternachtssonne, die im Sommer nie untergeht. Es ist ein kleiner, aber lebhafter Ort, mit Museen, Brauereien und ausgezeichneten Fischrestaurants. In der Stadt zu schlafen ist die richtige Basis für die Ausflüge, von der Nordlichtjagd bis zum Hundeschlitten.
Die Stadt ist kompakt und zu Fuß zu erkunden, aber die Wahl des Viertels zahlt, vor allem im Winter. So fühlen sie sich wirklich an, mit Richtpreisen und den Orten, die man in der Nähe haben sollte.
Wo in Tromso übernachten, Viertel für Viertel
Das Sentrum, das Zentrum
Das Herz ist das Sentrum, auf der Insel Tromsoya, rund um den Hafen und die Fußgängerstraße Storgata, mit Holzhäusern, Cafés und Restaurants. Hier sind die meisten Hotels, und von hier starten fast alle abendlichen Nordlichttouren. Im Zentrum zu schlafen ist die richtige Wahl für Erstbesucher: alles ist zu Fuß und die Tour-Minibusse holen dich am Hotel ab.
- Die Fußgängerstraße Storgata und der Hafen Prostneset
- Das Polarmuseum und das Aquarium Polaria
- Der Dom von Tromso, die nordlichste Holzkathedrale
- Das Brauhaus Olhallen, das nordlichste der Welt
Um mitten im Zentrum zu schlafen, suche eine Bleibe im Sentrum.

Tromsdalen, jenseits der Brücke
Auf dem Festland, jenseits der Brücke, ist Tromsdalen das Gebiet der Eismeerkathedrale und der Seilbahn Fjellheisen, die zum Aussichtspunkt über der Stadt hinauffahrt. Es ist ruhiger und wohnlich, mit ein paar Hotels und Apartments, und am Abend schenkt es den schönsten Blick auf die Lichter von Tromso jenseits der Meerenge. Die Wahl für alle, die Ruhe und Panoramen suchen.
- Die Eismeerkathedrale, das glaserne Wahrzeichen der Stadt
- Die Seilbahn Fjellheisen und der Blick über die Fjorde
- Der Blick auf die Lichter des Zentrums vom anderen Ufer
- Ruhigere Apartments und Häuser
Für Ruhe und Blick auf die Stadt sieh dir Unterkünfte in Tromsdalen an.
Richtung Universitat und Flughafen
Westlich auf der Insel, Richtung Universitat und Flughafen, gibt es Wohngebiete mit oft gunstigeren Apartments und den Stadtstrand Telegrafbukta. Die praktische Wahl für alle, die etwas weniger ausgeben wollen oder einen frühen Flug haben, mit dem Zentrum zu Fuß oder mit dem Bus in Minuten erreichbar.
- Der Strand und Park Telegrafbukta
- Apartments mit Küche, nutzlich zum Kostensparen
- Nähe zum Flughafen für frühe Flüge
- Häufige Busse ins Zentrum
Für niedrigere Preise und Flug-Bequemlichkeit suche Apartments in Tromso.

Außerhalb der Stadt, für das Nordlicht
Wer das Nordlicht an erste Stelle setzt, wählt manchmal eine Hutte oder Lodge abseits der Stadtlichter, an den Fjorden. Dunklere Himmel bedeuten mehr Chancen, das Nordlicht ohne Fahrt zu sehen, aber man braucht ein Auto oder eine Tour, und das Fahren im arktischen Winter ist keine Kleinigkeit. Eine Wahl für echte Nordlichtjager, nicht für alle, die die Bequemlichkeit des Zentrums wollen.
- Dunkle Himmel an den Fjorden, ideal für das Nordlicht
- Hutten und Lodges mit Blick aufs Wasser
- Hundeschlitten und Aktivitaten in der Natur
- Auto oder organisierte Tour notig
Für eine Hutte abseits der Lichter suche Unterkünfte rund um Tromso.
Was es kostet
Richtwerte: Norwegen nutzt die Krone (NOK, etwa 11,5 pro Euro) und gehört zu den teuersten Reisezielen Europas, mit Spitzen in der Nordlicht-Hochsaison.
- Ein Doppelzimmer im mittleren 3-4-Sterne-Bereich: richtungsweisend 130-220 Euro pro Nacht, höher in den Nordlicht- und Mitternachtssonne-Monaten.
- Ein Abendessen für zwei mit Fisch und einem Bier: etwa 90-140 Euro in einem Restaurant.
- Kaffee: um die 4-5 Euro; ein Bier in einer Kneipe oft 10-12 Euro.
- Verkehr: ein Einzelticket im Bus etwa 5 Euro; das Zentrum geht man zu Fuß.
- Nordlicht-Ausflug: richtungsweisend 100-150 Euro pro Person für eine abendliche Minibus-Tour.
- Kurtaxe: derzeit keine (man zahlt nur die enthaltene Mehrwertsteuer), aber Tromso hat beschlossen, ab 2027 einen Besucherbeitrag von 3% einzufuhren, also lohnt sich eine Prüfung.
Um vor der Wahl ein echtes Gefühl zu bekommen, vergleiche die aktuellen Preise in Tromso.

Anreise und vor Ort
Der Flughafen Tromso (TOS) liegt etwa 5 km vom Zentrum, sehr praktisch, mit Direktflugen aus Oslo und saisonalen internationalen Verbindungen. Vom Flughafen bringt ein Flughafenbus in einer Viertelstunde ins Zentrum. Alternativ kommt man per Schiff an, mit der beruhmten Postschiffslinie (Hurtigruten), die in der Stadt anlegt.
In der Stadt braucht man kein Auto: das Zentrum ist klein und zu Fuß zu machen, und Busse decken den Rest ab. Nordlicht-, Schlitten- oder Walausfluge schließen fast immer den Hoteltransport ein. Ein Auto hilft nur, wer sich eigenstandig an den Fjorden bewegen will, wobei das Fahren auf Schnee und Eis im Winter Erfahrung braucht.
Wann hinfahren
- Ende September bis März: die Nordlichtsaison, mit ausreichend dunklem Himmel; von Ende November bis Mitte Januar herrscht die Polarnacht, wenn die Sonne nicht aufgeht, aber ein magisches blaues Licht bleibt.
- Dezember-Februar: tiefer Winter, Nordlicht, Hundeschlitten und in manchen Jahren Wale in den nahen Fjorden; kalt und sehr kurze Tage.
- März-April: Nordlicht noch möglich, aber mit mehr Licht, ein hervorragender Kompromiss.
- Mai-Juli: die Mitternachtssonne, endlose Tage, Wanderungen bei milderem Wetter.
- August-September: Spatsommer, die ersten Nordlichter und weniger Leute.
Gut zu wissen
Wann sieht man das Nordlicht? Von Ende September bis Ende März, bei klarem, dunklem Himmel. Es lohnt sich, eine Tour zu buchen, die den Aufklarungen nachjagt, denn das Wetter ändert sich schnell.
Zentrum oder jenseits der Brücke? Das Zentrum für Bequemlichkeit, Restaurants und Tourabfahrten; Tromsdalen für Ruhe und den schönsten Blick auf die Stadtlichter.
Ist es wirklich so teuer? Ja, Norwegen gehört zu den teuersten Ländern Europas. Selbstversorgung, Leitungswasser (ausgezeichnet) und Alkohol vom Vinmonopolet helfen, die Kosten zu senken.
Gibt es eine Kurtaxe? Derzeit nein, man zahlt nur die Mehrwertsteuer; aber Tromso hat einen Besucherbeitrag von 3% ab 2027 beschlossen, also lohnt sich eine Prüfung.
Wie viele Tage braucht man? Im Winter mindestens drei Nächte: die Nordlichtjagd braucht mehrere Abende für einen klären Himmel.
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